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Indiacatour 2011 ins Ammerland

„Wir treffen uns am Freitag, dem 6. Mai um 07:00 Uhr am ZOB in Nordwalde - ohne Fahrrad - aber mit guter Laune“, so lautete der Einladungstext des Orga-Teams für die Indiacagruppe am Muttertagswochende. Keiner kannte das Ziel dieser Fahrt, umso größer waren die Spekulationen. Die erste Überraschung: Wir stiegen nicht in einen Bus, sondern nahmen unser Gepäck und marschierten schnurstracks in das Café Essmann, wo der Frühstückstisch für uns gedeckt war.

 

Gestärkt nahmen wir dann den Bus am ZOB, der uns bis Greven brachte. Die Fahrt mit dem Zug ging von Greven über Rheine bis Leer. Hier mussten wir umsteigen und wir erahnten jetzt unser Ziel: das Ammerland. Genauer gesagt brachte uns der Zug dann nach Augustfehn.

Im Landhaus Friesenrose wurden wir von der Familie Giesmann herzlich willkommen geheißen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, lockte die warme Maisonne, um mit den zur Verfügung stehenden Rädern die Umgebung zu erkunden. Das Radfahren war ein Genuss auf den gut ausgebauten flachen Radwegen durch die herrliche Landschaft. Rechts und links an den Straßen blühten die Rhododendronhecken in ihrer Farbenpracht, die man nur hier so üppig sehen kann. Im Hollweger Traumgarten konnten wir nicht nur die Gartenanlage, sondern auch einen Traum von Torten bewundern und genießen. So gestärkt setzten wir unseren Kurs fort und erreichten nach ca. 50 gefahrenen Kilometern wieder Augustfehn. Familie Giesmann servierte uns ein schmackhaftes Abendmenü und in fröhlicher Runde ließen wir den Tag ausklingen.

Samstag, der zweite Tag unserer Tour. Die Wettervorhersage passte genau. Die Sonne schien schon am frühen Morgen vom Himmel. Heute wollten wir unsere große Ammerlandtour wagen. Gestärkt nach einem guten Frühstück nahmen wir wieder unsere Räder. Die Fahrt ging von Augustfehn bis zum Zwischenahner Meer. Hier besuchten wir eine Aalräucherei und informierten uns über den Fischereibetrieb. Die Fahrt ging weiter nach Bad Zwischenahn. Eingebettet in die weite Parklandschaft des Ammerlandes liegt das staatlich anerkannte Moorheilbad Bad Zwischenahn. Moor, Heide, Wald und Wiesen, gepflegte Parkanlagen mit mächtigen Bäumen und alte Bauernhäuser bestimmen diese wunderbare Landschaft, die sich rund um das Zwischenahner Meer – der Perle des Ammerlandes – erstreckt. Das Zwischenahner Meer, mit 5,5 km² ist der drittgrößte See Niedersachsens. Und so bleibt es nicht aus, dass sich das am Ufer gelegene Bad Zwischenahn ganz der Erholung verschrieben hat. Nach einer Tour rund um den See traten wir die Heimfahrt an und erreichten am Abend  unser Quartier, wo uns wieder ein erstklassiges Menü erwartete.

Leider war der Sonntag schon unser Abreisetag. Wir haben, dank der tollen  Vorbereitung von Monika Greshake und Hildegard Münning, ein schönes Wochenende zusammen verlebt und werden sicher noch lange davon erzählen.

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